Darksiders: Wrath of War PS3 – die Story
Vier Reiter der Apokalypse, so die Bibel, kündigen den Weltuntergang an. Einer von ihnen hört auf den Namen Krieg. In Darksiders wird der Spieler die Rolle von Krieg übernehmen. Zunächst ohne spezielle Kräfte gilt es die die Ordnung auf der Welt wieder herzustellen. Moment, warum die Ordnung, wenn es sich doch um die Weltuntergang bringenden Apokalyptischen Reiter handelt. Genau, der ursprüngliche Plan von Krieg war es auch, den Untergang unserer Welt zu überwachen. Apokalypse-Supervisor sozusagen. Kriegs Meister beging jedoch Verrat und genau dieser Punkt wirft den Spieler in der Rolle von Krieg wieder auf die Seite der „Guten“ (aus Menschen-Sicht). Es geht also ein bisschen anders als in der Bibel zu. Darksiders Wrath of War basiert auch weniger auf dem heiligsten Buch der Christen als vielmehr auf einer vom Comic-Buch-Autor Joe Madureira verfassten Geschichte. Mir war der gute Mann bislang nicht bekannt, doch einige werden ihn vielleicht aufgrund seiner Werke Battle Chasers oder the Ultimates kennen. Was die Darksiders Geschichte angeht, wollen wir an dieser Stelle keine Spoiler-Warnung aussprechen müssen und belassen es dabei erst einmal bei dem Slogan: Mythologische trifft Moderne Welt.
Darksiders – das Lob
Lob gebührt den Entwicklern, welche mit der Gestaltung und Umsetzung der Dämonen und Endgegnern betraut wurden. Darüber hinaus dürften sich Open-World Fans über die recht umfangreiche, frei begehbare Stadt freuen. Zeitgemäß ist der Punkt Interaktion. So stehen Autos in Darksiders nicht einfach nur herum, sondern können bei Bedarf (und der dürfte da sein) auch durch die Gegend geschleudert werden. Mit Blick auf die Charakter-Entwicklung von Krieg werden sich vor allem jene Gamer angesprochen fühlen, die sich wahrhaft daran berauschen können, den Protagonist nach und nach mit verschiedenen Skillz zu pimpen. Im Fall von Krieg gilt es, die ehemals verfügbaren Fähigkeiten wieder zu erlangen. Besitzt man diese, darf man sich an recht spektakulär in Szene gesetzten Fight-Kombos erfreuen. Ach ja, fast wäre es untergegangen. Beim Punkt Lob für Darksiders sollte natürlich Kriegs treuester Verbündeter sein Pferd nicht fehlen. Dieses steht zwar nicht immer im Game zur Verfügung, doch wenn es da ist, sollte es nicht nur bei Wendy-Abonnenten den Spielspaß steigern.
Darksiders Wrath of War muss Kritik einstecken
Zu nächst fällt eine Sache mit Blick auf die Kritik ins Auge: Darksiders Wrath of War bietet keinen Multiplayer-Modus. Schade, denn gerne hätten wir hoch zu Ross den Apokalyptischen Reiter gegen „reale“ Gegner auf dem virtuellen Schlachtfeld der untergehenden Welt in die Schlacht geführt. Ok, man muss sich damit abfinden, dass nicht jedes Spiel auch einen Multiplayer-Teil hat. Ein weiteres, aber recht subjektives Manko: Es bedarf einer ganzen Weile bis man das Gefühl hat im Spiel drin zu sein. Zuguterletzt sei gesagt, dass Darksiders das Rad in diesem Genre nicht neu erfindet. Muss ein Game immer alles neu machen und Innovationen bereit halten? Nein nicht unbedingt, aber tut es dies nicht, muss alles perfekt sein, um nicht in Mittelmäßigkeit unterzugehen.
Darksiders PS3 Fazit
Darksiders Wrath of War erscheint 2010, also in genau dem Jahr, in dem auch God of War 3 und Dante … erscheinen. Was für Fans dieses Genres gut ist, dürfte von allen drei genannten Titeln wohl vor allem den Darksiders-Entwickler-Team Kopfzerbrechen bereiten. Dennoch, dem Untergang (um bei dem DS-Vokabular zu bleiben) scheint Darksiders nicht geweiht.
Im Gegenteil, das Game macht einen absolut guten Eindruck. Dennoch, dass das Spiel ein Meilenstein in seinem Genre wird, ist jedoch genauso wenig zu erwarten. Am 5. Januar 2010 kann sich, wie gesagt, jeder selbst über die Qualitäten oder „Nicht-Qualitäten“ des Spiels überzeugen. Freigegeben ist Darksiders Wrath of War für alle, die bereits das achtzehnte Lebensjahr hinter sich gelassen haben.








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