Jan 29
Der Nachfolger des erfolgreichen Science-Fiction Spiels steht kurz vor der offiziellen Veröffentlichung, unser Dead Space 2 Test für die PS3 soll zeigen, was den Spieler erwartet. Der erste Teil war sehr actiongeladen und hatte viele Schockmomente. Es war eines der besten Horror-Titel der letzten Jahre, aber das war auch gerade der Grund, weshalb viele Spieler das Game nicht bis zum Ende spielten. Es war sehr stressgeladen, bildgewaltig und streckenweiße positiv anstrengend. Soviel darf zu Anfang gesagt werden. Bei Dead Space 2 haben Entwickler Electronic Arts ein wenig Wind aus den Segeln genommen. Dennoch ist es sehr actionreich, allerdings gibt es nicht mehr so viele Schocker.

Worum geht’s in Dead Space 2?


Seit den Ereignissen des letzten Teils sind nunmehr drei Jahre vergangen. In unserem Dead Space 2 Test für die PS3 schlüpfen wir erneut in die Rolle des Protagonisten des Isaac Clarke. Es geht direkt zu Beginn sehr heikel her. Der Spieler wacht in einer Raumstation namens Sprawl auf. Diese entpuppt sich als Nervenheilanstalt, Clarke trägt eine Zwangsjacke. Es stellt sich heraus, dass ihn die Ereignisse des Vorgängers so sehr zerrüttet haben, dass er sie nicht verarbeiten konnte. So kommt es wie kommen musste. Eine neue Necromorphen-Seuche bricht aus und vernichtet alle noch dort lebenden Menschen. Die Krankheit breitet sich aus, alle die mit dem Virus in Kontakt kommen verwandeln sich in Tot bringende Monster. Im Dead Space 2 Test mussten wir unseren Protagonisten, gefesselt in der Zwangsjacke, durch das ganze Chaos steuern. Wir passen auf, dass wir nicht getötet werden. Wir müssen beobachten, wie die wilden Kreaturen alles kurz und klein machen und die Menschen auf grausamste Weise abschlachten. Die ganze Szenerie ist sehr schnell und beeindruckend. Der Spieler rettet sich in Form des Isaac Clarke in die Krankenstation. Dort entledigen wir uns der Zwangsjacke. Außerdem findet man seine Grundausrüstung, einen Stasis-Generator, ein Telekinese-Modul und ein Plasma-Cutter. Letztere stellte im Dead Space 2 Test als das vorerst wichtigste Item dar. Es kann entweder horizontale oder vertikale Laserstrahlen abfeuern oder die Gegner wie Butter durchschneiden. Um die Necromorphs effektiv zu eliminieren, muss man diese vollständig zerschneiden. Die Ereignisse des ersten Teils, aber auch die Konfrontationen im Neuen wirken sich auf den Protagonisten aus. Isaac Clarke ist nicht der geradlinige, abgebrühte Held, wie er in vielen anderen Spielen auftaucht. Der Kampf um das Überleben wirkt sich nicht nur auf den zu spielenden Charakter aus, sondern auch auf den Spieler. Den Gegner müssen zuerst die Beine entfernt werden. Danach kriechen diese zwar weiter auf uns zu, lassen sich allerdings wesentlich leichter töten. Überaus blutig wird es, wenn man ihnen letztlich die Arme, den Kopf oder den Torso zerschneidet. Man sollte bedenken, dass wir uns im Dead Space 2 Test für die PS3 nicht nur ausgewachsenen, mutierten Männern gegenüber sehen, sondern auch infizierten Kindern oder Frauen. Nichts für schwache Nerven.

Isaac Clarke scheint im Verlauf des Spiels immer mehr seinen Verstand zu verlieren. Das steigert die Spannung enorm. Es ist nicht nur sein Wissen über die Geschehnisse, die ihm im Vorgänger widerfahren sind. Er gibt sich auch die Schuld am Tot seiner Freundin, die nur wegen ihm auf das Schiff des ersten Teils kam. All das nagt an seinen Nerven. Hinzu kommt, dass er mit sich selber redet und schwere Halluzinationen hat, die in das Spiel eingebaut sind.

Was in unserem Dead Space 2 Test besonders positiv aufgefallen ist, war das Kampfsystem. Der Spieler hat wesentlich mehr Freiheiten als noch im ersten Teil. Auch die Waffen der Basisausrüstung sind gut aufeinander abgestimmt. Der Stasis-Generator zum Beispiel verlangsamt jeder Hand Objekte. Hindernisse etwa, die Isaac Clarke in der Regel töten würden können beeinflusst werden, so dass man diese einfacher überwinden kann. Aber auch Gegner können mit diesem Gerät anvisiert werden, um sie im Nachhinein zu eliminieren. Das Kinese-Modul kann Gegenstände bewegen, diese lassen sich aufheben und durch die Luft schleudern. Auch abgetrennte Gliedmaßen können so gesteuert werden. Diese werden zum Beispiel genutzt, um Monster an etwa eine Wand zu spießen um sie anschließend zu bearbeiten.

Einzelheiten & Features im Dead Space 2 Test


In unserem Dead Space 2 Test für die PS3 haben wir mehrere Objekte im Spiel gefunden, die uns bei dem Kampf gegen die Necromorphs unterstützen. Stase-Container etwa können mittels Telekinese genutzt werden. Das verlangsamt alle Gegner in dem jeweiligen Wirkungsbereich. Der Generator der Basis-Ausstattung schafft das nicht in diesem Ausmaß und so kann es der Spieler in der Person des Isaac Clarke gleich mit mehreren Monstern auf einmal aufnehmen.

Sicher gibt es auch wieder Hebe- und Schieberätsel, die man schon aus dem ersten Teil kennt.
Der neue Teil bietet nicht nur optisch, sondern auch spielerisch wesentlich mehr Abwechslung als der Vorgänger. Die Raumstation Sprawl bietet aufgrund seiner Größe vielmehr Möglichkeiten, die Umgebungen zu variieren. So bewegt man sich nicht nur durch kalte Stahlräume, sondern durch Geschäfte, Kindergärten, eine Sporthalle oder Kirchenanlagen. Jede dieser hat seine eigenen Gegebenheiten und Hindernisse. Besonders gut gelungen ist die Möglichkeit, die Raumstation zu verlassen. Der Anzug unseres Protagonisten besitzt Steuerdüsen, mit denen wir uns im All frei bewegen können.

Im Dead Space 2 Test fanden wir mehrere Shops, in denen sich unsere Rüstungen modifizieren oder wechseln ließen. Das bringt ein weiteres Taktik-Element in das Spiel. So muss man Präferenzen bestimmen, um stets die richtige Rüstung zu tragen. Schützt eine mehr gegen Angriffe oder verursacht mehr Schaden, lassen sich mit einer anderen mehr Items tragen. Man kann im Verlauf des Spiels nicht einfach Waffen oder andere Objekte aufsammeln. Man findet Baupläne, die die Zusammensetzung solcher beschreiben. Die einzelnen Teile müssen dann gekauft werden. Das Geld findet man entweder am Wegesrand oder man verkauft Objekte, die man nicht mehr benötigt. Das verlangt viel Voraussicht. Gibt man das Geld für falsches Zubehör aus, könnten sich weitere Abschnitte als sehr schwer herausstellen.

In unserem Dead Space 2 Test für die PS3 hatten wir die sieben Waffen aus dem ersten Teil, hinzukommen drei neue. Der Detonator kann Mienen auslegen, die mittels Lichtschranke gezündet werden. Ein Harpunenwerfer feuert Pfeile in schneller Taktung nacheinander ab, um die Gegner zu schwächen, die anschließend getötet werden können. Außerdem gibt es ein Präzisionsgewehr, welches man allerdings nicht wirklich oft braucht. Die restlichen Waffen stellen sich genauso dar wie im Vorgänger. Dabei ist es oft so, dass zwei Waffen in etwa denselben Wirkungsgrad haben. Es reicht also, eine aufzurüsten und die Ähnliche außen vor zu lassen und sein Geld in andere zu investieren. Weiter lässt sich jede Waffe verändern. Die entsprechenden Teile lassen sich an bestimmten Punkten aus- und in andere Waffen einbauen, was allerdings Geld kostet.

Das Spiel lässt sich in fünf Schwierigkeiten absolvieren. Dabei variieren nicht nur die Stärken der Gegner, auch Ruhepunkte, Geld oder Items verändern sich. Das Besondere ist, dass sich dieser während des laufenden Spiels runterstellen lässt. In einem niedrigen Schwierigkeitsmodus findet man mehr Geld, kann somit schneller in Waffen oder Rüstung investieren. Auch wenn man einem starken Gegner gegenüber steht, kann man mit dieser Option den Ausgang des Kampfs beeinflussen.

Die Steuerung ist bereits zu Beginn sehr gut abgestimmt. Natürlich kann man die Tastenbelegung seines Gamepad aber auch individuell belegen. Die Karte navigierte uns im Dead Space 2 Test nicht nur zu dem jeweiligen Missionsziel, sondern zeigt auch Shops, Speicherpunkte oder Waffenmodifizierer an. Rein optisch ist das Spiel sehr gut gelungen. Die von den Entwicklern gewählte Schulterperspektive im Spiel finden wir auch in Zwischensequenzen. Alle relevanten Informationen finden wir nicht am Bildschirmrand, diese sind in das Spiel integriert. Die Lebensenergie wird etwa mit Hilfe eines leuchtenden Balkens an unserer Rüstung angezeigt, den Munitionsstand entnehmen wir direkt der Waffe. Das Inventar kann der Spieler über ein Hologramm betrachten, das mittels Knopfdruck vor unserer Figur erscheint.

Die bedrohliche Atmosphäre wurde in unserem Dead Space 2 Test durch grandiosen Sound und optimal platzierte Effekte unterstützt. Die Musik ist begleitend und ständig im Hintergrund gehalten. Kommt man an Schlüsselstellen, wird sie ein bisschen lauter und wechselt ins dramatische. Die Effekte passen immer genau zu jeder Situation.

Das Dead Space 2 Test Fazit


Die komplette Story von Dead Space 2 ist sehr konsequent umgesetzt. Sie ist schlüssig und vermittelt den Eindruck, als sei man als Spieler Teil eines Films. Wer den ersten Teil gespielt hat wird merken, dass es weniger Schocker oder Endkämpfe gibt. Dennoch ist man einer permanenten Spannung ausgesetzt, die die ganze Atmosphäre und alle Handlungen überaus bedrohlich wirken lässt, ausreichend Action inbegriffen. Genau genommen hatten wir nach dem Dead Space 2 Test die Gewissheit, dass das Spiel insgesamt schlüssiger ist. Es ist nicht mehr so hektisch, der komplette Ablauf ist besser aufeinander abgestimmt. Es ist nicht nur ein Muss für alle Fans des Vorgängers, sondern auch für alle Freunde von Shootern. Das Release von Dead Space 2 musste auf den 3. Februar 2011 nach hinten verschoben werden, da es erneut durch die USK-Prüfung musste. Dafür wird es aber ungeschnitten in der 18-Version für die PS3, die Xbox 360 und den PC erscheinen.
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