Mär 8
Was bietet Dragon Age 2? Der erste Teil des Fantasie-Spektakels hatte für viel Aufsehen. Es hat sich überaus erfolgreich verkauft, wenngleich es auch einige Probleme hatte. Das Spiel hatte ein sehr gute Story, passende Charaktere und einen fesselnden Handlungsablauf. Der Nachfolger wurde komplett überarbeitet, was sich auch in der Konsolenfassung sehr gut darstellt.

Erste News & Infos zu Dragon Age 2


Obwohl das neue Game eine 2 als Anhang hat, ist es keine klassische Fortsetzung. Um der Geschichte dennoch einen Zusammenhang zu verleihen, knüpfen die Ereignisse an das Ende des Vorgängers an. Konnte man da noch seinen Charakter noch nach Herkunft wählen, was auch den jeweiligen Background ausmachte, spielte man im Dragon Age 2 Test mit Hawke. Dieser kann wahlweise männlich oder weiblich sein. Der Lauf der Dinge zwingt den Spieler seinen Heimatort zu verlassen. Genau da setzt der Handlungsverlauf von Dragon Age 2 an. In dem Spiel tauchen immer wieder Rückblenden auf, die der Storyline den Rückhalt gibt. In diesen erfährt man etwas über einzelne Charaktere, deren Hintergründe und über bestimmte Situationen, die Handlungsrelevant sind.

Die Kampfsituationen sind ein Bereich, den die Entwickler vollkommen überarbeitet haben. Im ersten Teil gab es dabei einiges zu bemängeln. Vor allem der Schwierigkeitsgrad war viel zu schwankend und hatte keine konstante Linie. Die taktischen Elemente konnte man in dem Dragon Age 2 Test noch immer finden. Man kann ein laufendes Spiel pausieren, seine Ressourcen überschauen und planen wie die nächsten Schritte aussehen. Die direkten Kämpfe wurden verändert und wirken jetzt authentischer und dynamischer. Dadurch wirkt alles auch logischer als noch im Vorgänger. Da waren die Fähigkeiten stark an die Charakterklassen gekoppelt. Jetzt ist es so, dass etwa ein Magier auch seine tragenden Waffen im Kampf einsetzten kann und nicht nur auf Zauberei beschränkt ist. Auch die künstliche Intelligenz der Gegner wurde deutlich verbessert. Die verschiedenen Klassen unterscheiden sich in ihren Stärken und Fähigkeiten wesentlich mehr als noch im ersten Teil.

In dem ersten Dragon Age war es noch so, dass man Tränke oder ähnliches erst mischen konnte, nachdem das Rezept erlernt und die nötigen Zutaten gesammelt wurden. Das war an und für sich ein sehr logisches Prinzip, dennoch sehr Umständlich. Man trug viele Komponenten mit sich rum, bis man letztlich ein endgültiges Produkt fertigen konnte. In dem Dragon Age 2 Test war die Vorgehensweise anders. Die Quellen für die jeweiligen Zutaten bieten alles, was man für die Fertigung braucht. Dadurch ist es nicht mehr so aufwendig, Tränke zu brauen.

Die Skill Trees im ersten Teil unterlagen einem strikten System. Das hatte natürlich seine Vorteile, dennoch war es oft so, dass man die gesammelten Punkte für ein Talent verwenden musste, auch wenn man diese nicht vollständig dafür nutzen wollte. Die Skill Trees im Nachfolger waren intelligenter in den Handlungsverlauf eingebetet. Die Punkte für Upgrades können geteilt werden. Wenn man etwa eine Fähigkeit nicht bis an die Spitze aufwerten möchte, muss man das auch nicht. Dadurch hat der Spieler natürlich viel mehr individuellen Einfluss auf seinen Charakter und seinen Werdegang.

Die ganze Optik und Umgebung haben die Entwickler überarbeitet. Wirkte der erste Teil auf der Konsole noch dahingeklatscht, können sich die PS3 Besitzer bei Dragon Age 2 auf ein wunderbar gestaltetes Fantasie-Abenteuer freuen. Die Entwickler haben sich bei dem Design anscheinend von mehreren Einflüssen inspirieren lassen. Die Charaktere und Umgebungen wirken nicht wie ein Herr der Ringe als Spiel, sondern haben ihren eigenen Touch, sind authentischer und individueller. Weiter ist die gesamte Farbgebung viel genauer, so dass das Spiel nicht mehr so trist wirkt. Die verschiedenen Charaktere sehen alle unterschiedlich aus, auch wenn sie zur Selben Gattung gehören. Das bringt auf jeden Fall viel Abwechslung in das Spiel, vor allem weil die Entwickler auch darauf geachtet haben, jeden einzelnen detailliert zu gestalten.

Weitere Details im Dragon Age 2 Test-Preview


War man im ersten Teil noch ein namenloser Charakter, bekommt der Protagonist in Dragon Age 2 ein Gesicht und eine Geschichte. Doch der Grund, das Spiel insgesamt zu personalisieren und eine Ebene für die Identifikation mit dem Helden zu schaffen, war nicht der Einzige um eine Hauptfigur einzuführen. Im Vorgänger war es oft so, dass die gewählte Figur meist teilnahmslos auf die Einflüsse der Umgebung reagierte. Doch das hat sich nun geändert. Da der Protagonist ein Gesicht hat, reagiert er viel mehr auf sein Umfeld und auch auf alle Ereignisse, die auf dieses einwirken. Die Konversationen kann der Spieler beeinflussen, in dem er bei jedem Gespräch den Verlauf bestimmt. Dafür steht ein Rad mit verschiedenen Phrasen und Themen zu Auswahl, die Einfluss auf das Gespräch haben. Dabei muss der Spieler natürlich vorher festlegen, an welche Informationen er gelangen möchte, wenngleich es aber auch einen gewissen Spielraum gibt.

Die Begleiter in dem Dragon Age 2 Test waren entweder Rivalen oder Freunde. Rivalen bedeutet dabei nicht, dass einige der Begleiter Feinde sind. Aber sie haben andere Ansichten, was zu Spannungen innerhalb der Gruppe führt. Das hat natürlich großen Einfluss auf die Atmosphäre. War es im ersten Teil noch so, dass man einem Vorschlag oder Befehl entweder folgen oder verweigern konnte, gibt es in dem Nachfolger somit mehr Spannungsmomente und auch das Ausführen von Quests bekommt einen höheren Stellenwert.

Fazit zu Dragon Age 2


Beurteilt man das Spiel nach dem Dragon Age 2 Test, muss man sagen, dass es auf jeden Fall eine Verbesserung zu seinem Vorgänger ist. Besonders die Optik wurde deutlich verbessert, was den Gesamteindruck hebt. Die meisten Funktionen und Abläufe wurden optimiert, so dass der Spieler immer noch genügend gefordert wird, seine Handlungen allerdings logischer erscheinen. Das wurde besonders bei der Aufwertung der Fähigkeiten deutlich. Die Gruppenbildung aus Hauptcharakter und Gefolge bringt viel Spannung in die Geschichte und macht es zudem viel realistischer. Es ist auch im echten Leben so, dass Meinungen meist auseinander gehen. Das scheinen die Entwickler gut umgesetzt zu haben. Die ersten Eindrücke sind auf jeden Fall sehr viel versprechend, eine ausführliche Meinung kann man sich allerdings erst am 8. März bilden.
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1 Kommentare

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  1. SILKE HENNING meint:

    hallo! ICH HABE MIR JETZT EDLICHE VIDIOS ANGESCHAUT VON DRAGON AGE 2 UND ICH MUSS SAGEN;DASS ICH MICH MIT DEM SPIEL NICHT ANFREUNDEN KANN:ES KOMMT NICHT AN TEIL 1 RAN:FIGUREN;LANDSCHAFT ;DEUTSCHE SPRECHER;ROLLENSPIELELEMENTE MUSTEN MEHR DEM ACKTIONSELEMENTEN WEICHEN:FÜR MICH IST ES KEIN ROLLENSPIEL MEHR SONDERN EIN DRAU HAUF ACKTIONSSPIEL:SCHADE ICH KAUFE ES MIR NICHT:

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