Feb 10
Final Fantasy XIII Release ist am 9. März dieses Jahres. Ziemlich genau einen Monat beantwortete Square Enix Fragen zu ihrem kommenden Rollenspiel-Spektakel. Besagtes Interview wurde mit Produzent Yoshinori Kitase und Direktor Motomu Toriyama geführt. Eines sei vorweg gesagt: Es kann durchaus (je nachdem wie man es sieht) Spoiler-Gefahr bestehen. Wer also überhaupt nichts im Vorfeld zu Final Fantasy XIII wissen möchte, sollte sich gut überlegen das folgende Interview zu Gemüte zu führen. Auf der anderen Seite wird man im Netz auch nicht nach FFXIII News gesucht haben, wenn einem nicht danach ist, weitere Einzelheiten und Infos zu erfahren. Im Interview geht es auch mehr um die Entwicklung an FFXIII als um den eigentlichen Inhalt.

Final Fantasy XIII Spiele-Schmiede Square Enix im Interview


Zu Beginn des Interviews wurde Square Enix gefragt, was seine Pläne zu etwaigem Playstation Home Content angeht. Die Spieleschmiede antwortete daraufhin, dass dies in Japan bereits voll im Gange sei, man sich Kustüme usw. aussuchen könne, man aber derzeit noch nicht wisse, ob die ganze Geschichte auch so in Europa umgesetzt werde.

Ebenfalls interessant ist die Frage, inwiefern es eine englische Final Fantasy XIII Demo geben werde. Weitaus weniger interessant ist aber die Antwort, denn Square Enix zufolge hat man sich diesbezüglich noch nicht entschieden.

Auf die Frage, wie es mit der Balance zwischen den FFXIII Cutszenes und dem eigentlichen Gameplay aussieht, antwortete Square Enix:
The basic playtime is about 50 to 60 hours, for the main story. Amongst which, the cutscenes make up about 10 hours. So, quite a large amount, with very high quality graphics, of course. So there’s plenty of story and gameplay to enjoy

Demnach scheint das Verhältnis ja relativ in Ordnung zu gehen und Befürchtungen FFXIII könnte zu zu großen Teilen aus eben diesen Cutszenes bestehen, scheinen sich nicht zu bewahrheiten.

Zum Stichwort Sidequest Content in FF13 sagte man, dass diese Missionen vor allem in der zweiten Hälfte der FF13 Story verstärkt auftauchen würden. Wolle man alle Nebenmissionen erfolgreich absolvieren, bräuchte man Square Enix zufolge zudem vermutlich doppelt soviel Spielzeit wie ohnehin schon (50-60 Stunden gibt man an).

Weiterhin kam auch die Frage auf, wie man den derzeitigen Status der japanischen Gaming-Industrie im Vergleich zu dem der restlichen Welt selbst sieht. Square Enix antwortete daraufhin logischerweise, dass man nicht wisse, wie einige Leute darauf kommen würden, dass die japanische Spiele-Industrie am Ende sei. Vielmehr sei man sich auch sicher, dass gerade Titel wie Final Fantasy XIII der japan. Gaming-Industrie zu neuem Aufwind verhelfen werde. Die Frage nach Einflüssen westlicher Spiele in ihren eigenen Entwicklungen beantwortete SE mit folgenden Worten:
As for Western games that have influenced us — FPSs mostly. The Call of Duty series, for example.

Dass es gerade FirstPersonShooter wie Call of Duty sind, die man als Einflüsse angibt, hätten vermutlich nicht viele angenommen. Vielleicht weiß man aber auch einfach, dass die CoD-Serie, allen voran Modern Warfare 2 im Westen super ankam und nennt sie daher als Einfluss; wer weiß.

Eine weitere Frage im englischsprachigen Interview mit Square Enix war die, ob Final Fantasy XIII das letzte Game dieser Art aus dem Hause Square Enix sei bzw. was man zu Yoichi Wada's Aussage zu sagen habe. Square Enix sagte daraufhin aber, dass man gar nicht genau wüsste, was dieser meint. Wenn es darum ginge, ob man bei einem FFXIII Nachfolger wieder derart lang dran arbeiten wolle und mehr als 300 Leute dafür beschäftigen würde, so ist die Antwort Nein. In Zukunft werde man vielmehr mit kleineren Teams effizienter und kürzer arbeiten.

Kann sich Square Enix vorstellen ähnlich wie bei God of War geschehen, auch alte Final Fantasy PSOne und PS2 Hits als HD Remake auf den Markt zu bringen? Im Grunde wohl schon, wenn es nur darum gehe aus nicht-HD-Grafik eben HD-Grafik zu machen. Alte FF-Titel der PS2 auf das gleiche grafische Niveau wie von FF13 zu heben sei aber eine sehr sehr große Herausforderung und fast schon unrealistisch. Zudem sagte man:
As with Final Fantasy titles in the past, like on PS1, even just the main characters amount to around 10 people. Then you have all the NPCs, you’re probably looking at about 200 characters total. All with individual textures for the skin, plus costumes, facial features and everything.

Square Enix zufolge wäre dieses Unterfangen wirklich ein "tricky job".

Zuguterletzt wurde SE gefragt, ob man FFXIII auf der Festplatte installieren könne. Nein, ist die deutliche Antwort hierauf. Final Fantasy XIII lässt sich nur direkt von der Disc abspielen. Die abschließende Antwort auf die Frage nach Sahz Chocobo im Haar ist folgende:
What happened was, initially we only had a concept of this character being happy and jolly. Nomura designed the character and gave him an afro while, flippantly, drew a small chocobo next to him. As we looked at this, we liked the idea and the chocobo got added into the story. That’s how it happened.

Weitere Infos zu Final Fantasy XIII siehe unten beigefügte Tags sowie: Final Fantasy XIII Test
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1 Kommentare

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  1. ffxiii freaksta meint:

    final fantasy XIII wird grandios

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