Okt 28

House of the Dead OverkillAlle, die sich mal wieder der gepflegten Zombie-Metzelei auf ihrer PS3 hingeben wollen, sind bei „House of the Dead: Overkill – Extended Cut“ genau richtig. Das Game kommt bei uns am Freitag, den 28. Oktober 2011, auf den Markt und wird so manch einem vielleicht ein bisschen bekannt vorkommen. Kein Wunder, denn bereits 2009 wurde das Spiel für die Wii veröffentlicht, jedoch funktionierte das Konzept auf der Konsole von Nintendo nicht so wirklich. Nun wird die Kleinstadt im Süden der USA also auf der PS3 von Mutanten überrannt und insgesamt vier spielbare Charaktere kämpfen dagegen an.


PS3 & Wii: Unterschiede und Urteile

„House of the Dead: Overkill – Extended Cut“ wurde für die Konsole aus dem Hause Sony ein neuer Anstrich in HD verpasst, den das Spiel auch bitter nötig hatte. Umfasste das Spiel auf der Wii noch sieben Level, haben die Macher auf der PS3 den Spielern zwei weitere Level, also insgesamt neun, spendiert. Neue Feinde kamen ebenfalls dazu. All dies fiel in den ersten House of the Dead: Overkill Tests durchweg positiv auf. IGN beispielsweise kann mit dieser Version durchaus leben und hat es daher mit der Note 7,5 bedacht. Neben einigen zusätzlichen Mini-Spielen hat man zudem die Möglichkeit sich den Mutanten im Koop-Modus zusammen mit einem Kumpel zu stellen.

House of the Dead: OverkillVom Aussehen her sorgt ein Look, der einem Zombie-Film aus den 70ern ähnelt, für Atmosphäre, die durch derbe Sprüche und Flüche genauso unterstützt wird wie durch den etwas eigenwilligen Erzähler. Grafisch ist das Game an sich in Ordnung, jedoch befindet es sich auch nicht auf einem hohen Niveau, was man beispielsweise daran sieht, dass manche Charaktere doch ein wenig unabsichtlich und nicht im Rahmen ihres Mutanten-Daseins verunstaltet sind. Das Spiel selbst ist leider nach ein paar Stunden durchgespielt, selbst wenn man kein allzu großer Shooter-Profi ist. Aufgrund der beiden zuletzt genannten Tatsachen vergibt Eurogamer Sweden im Test daher nur magere 40 Punkte.

So negativ waren aber natürlich nicht alle. Als positiv empfanden die meisten im Test, dass man „House of the Dead: Overkill – Extended Cut“ mit Playstation Move spielen kann. Man ballert sich also durch die Reihen von Mutanten mit Hilfe der Bewegungssteuerung und feuert mit ganzem Körpereinsatz wild durch die Gegend. Auch wenn die Zielerfassung dabei laut IGN nicht immer so präzise ist, macht das Gameplay auf diese Weise durchaus ziemlich viel Spaß. Leider sind die Gegner allesamt, selbst die Bosse, nicht besonders schwer. Ein höherer Schwierigkeitsgrad mit unter anderem mehr Feinden verbessert das Ganze nicht wirklich.



Fazit im House of the Dead: Overkill Test

Um ein Fazit zu ziehen, die neue Version von House of the Dead: Overkill ist sicherlich nicht das Spiel des Jahres und reine Geschmackssache, jedoch werden sich vor allem Fans von Zombie-Klassikern darin durchaus wohl fühlen. Es ist ein Game für einen netten Abend mit Freunden oder eines, das man nebenbei mal eben zockt. Zudem können sich natürlich auch die Cracks auf Playstation Network messen und versuchen sich an Punkten zu übertreffen. Auf metacritic.com ist die durchschnittliche Wertung mit 74 von 100 möglichen Punkten also durchaus passend.

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