Nov 22

Als das Spiel vor gut einem Jahr auf den Markt kam, waren die Hydrophobia: Prophecy Tests nicht gerade voller Lob. Die erste Version für Xbox Live wurde von vielen Kritikern sogar ziemlich verrissen. Doch genau hier setzt das ein, was manche durchaus sympathisch finden. Der Indie-Entwickler Dark Energy Digital hat seitdem immer wieder versucht die Kritik ernst zu nehmen und das Spiel in Teilen überarbeitet. So ist nun Hydrophobia: Prophecy im Playstation Network erschienen und man kann somit die neueste Überarbeitung auf der PS3 versuchen.

Was hat Hydrophobia Prophecy zu bieten?

Im Spiel schlüpfen wir in die Rolle der Ingenieurin Kate Wilson, die auf dem luxuriösen Schiff „Queen of the World“ arbeitet. Die Reise wird jedoch jäh durch einen Bombenanschlag von Terroristen unterbrochen. Das halbe Schiff ist zerstört, überall brennt es und es gelangt vor allem immer mehr Wasser hinein. Wir machen uns also nun zusammen mit einem Freund daran unser Leben zu retten und gleichzeitig, so gut es geht, den Terroristen den Garaus zu machen. Im Hydrophobia: Prophecy Test von IGN, wo das Spiel mit 8.0 bewertet wird, wird das Gameplay mit Tomb Raider verglichen.

Man bewegt sich von Raum zu Raum und muss in erster Linie ein Rätsel nach dem anderen lösen. Schlüssel müssen gefunden werden und dazu Kisten geschickt verschoben werden usw. Dies macht wohl an sich ziemlich Spaß, auch wenn sich die Tester mehr an ein gutes Playstation 2 Spiel erinnert fühlten. Der Einsatz der Bewegungssteuerung Move macht das Spiel auf der PS3 wohl auch nicht besser und so entschied sich der Tester lieber wieder mit dem Controller zu zocken. Gelobt werden in den Hydrophobia: Prophecy Tests immer wieder der kreative Einsatz der Waffen.

Man hat nämlich nur eine Pistole, findet aber im Laufe der Zeit unterschiedliche Formen von Munition, mit der man sich wohl auf ziemlich kreative Weise durch die Gegend ballern kann. Ab und an werden Action und Rätsel durch Kletter- und Hangelpartien unterbrochen, die für Abwechslung sorgen. Die Darstellungen des Elements Wasser, das in diesem Spiel zu Hauf vorkommt, sind offenbar recht gut und ansehnlich geraten. Leider fiel manchen im Hydrophobia: Prophecy Test auf, dass das Spiel nach einiger Zeit ein bisschen zu eintönig wirkt, denn die Handlungen ähneln sich irgendwann ziemlich.

Fazit im Hydrophobia Prophecy Review:

Zudem heißt es in dem Artikel bei IGN, dass die Protagonistin Kate, wie der Name des Spiels vermuten lässt, an Angst vor Wasser leidet. Eine Tatsache, die sich die Macher lieber gespart hätten, denn sie zeigt sich nur so ängstlich wie wohl jeder in dieser Situation reagieren würde. Von einem Trauma oder Ähnlichem ist offensichtlich nichts zu spüren. Das Game ist als Trilogie angelegt und die Entwickler sind stets dabei es weiterzuentwickeln und fordern die Spieler auf, ihnen ihre Kritik zuzusenden. Dies kann laut den Berichten wohl auch direkt im Spiel geschehen, was so manch einen überzeugte. So sollte man Hydrophobia: Prophecy für die PS3 als nettes Spiel für Zwischendurch sehen, das preislich nicht schwer ins Gewicht fällt und hoffentlich noch einiges an Potential hat. Man würde es den Machern von Dark Energy Difital auf jeden Fall wünschen!

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