Dez 12

Lego Pirates of the Caribbean Test.Der LEGO Pirates of the Caribbean Test soll herausfinden, ob das neue Franchise ähnlich gut ist wie seine Vorgänger. Im Grunde war es nur eine Frage der Zeit, bis die Macher nach Harry Potter, Indiana Jones, Star Wars und Batman den nächsten Blockbuster umsetzen. Das neue Spiel orientiert sich ganz klar an den Stäken der vorausgegangen Titel, beinhaltet aber auch neue Eigenschaften. Das hat allerdings seine guten und schlechten Seiten.

Was hat LEGO Pirates of the Caribbean zu bieten?

Der Charme als auch die kinderfreundliche Umsetzung aller Franchise-Titel passt gut zu Pirates of the Caribbean. Deshalb wurden natürlich Gewalt oder subjektiv negative Einflüsse nahezu vollständig eliminiert. Besonders Fans werden an dem neuen Titel Spaß haben, gerade weil Entwickler Traveller Tales auf bekannte Stoylines setzt. Wie auch schon bei den anderen Franchise Titeln gab es auch im LEGO Pirates of the Caribbean Test keine Untertitel oder lange Dialoge. Die Charaktere bewegen sich still und ohne große Emotionen. Dennoch wurden einige Zwischensequenzen sehr gut und umso besser umgesetzt. Zu Beginn sind die Rollen klar. Jack Sparrow ist der Pirat und William Turner der ehrgeizige und in gewisser Weise anarchistische Schmied. Trotzdem ändern sich die Dinge, ähnlich wie im Film. Das ist allerdings ein Problem in dem Spiel. Denn eine genauere Storyline hätte geholfen, denn Ablauf besser zu verstehen. Besonders wenn man die Filme nicht kennt, wird man den Inhalt schwer nachvollziehen können.

Gameplay, Features & Co.

Mehr vertraut ist auf jeden Fall das Gameplay. Mache Sachen kaputt, finde Dinge und baue etwas. So einfach kann die Formel sein. Bis zu zwei Spieler können die Kontrolle über mehrere Charaktere haben. Jeder von diesen hat seine eigenen Stärken. Jack Sparrow nutzt seinen Kompass um versteckte Dinge zu finden, Will Turner hat seine Axt um Gegner aus dem Weg zu räumen. Dennoch war nicht jeder Charakter im LEGO Pirates of the Caribbean Test nützlich. Die meisten sind nämlich nur Lückenfüller und machen die Geschichte komplett. Das ist allerdings keine schlimme Sache und erfüllt seinen Zweck. Dafür kann man als Spieler die gesamte Karte besuchen und so mehr Beute sammeln. Dennoch kann es mitunter auch schwer werden, denn die vielen Charaktere können verwirrend sein. Schnell verliert man den Überblick über Verbündete und Feinde, wenn man nicht genau aufpasst.

Auch wenn das Gameplay sehr einfach ist, funktioniert es überaus gut. Auch wenn man im Grunde in jedem Level mit ähnlichen Aufgaben konfrontiert ist, bieten sie dennoch Abwechslung. Das liegt vor allem daran, dass die Entwickler sich nicht stur am Film orientiert haben. Mache Ebenen halten keine Kämpfe sondern andere Aufgaben bereit. Besonders dann, wenn Davy Jones auftaucht. Doch wir wollen nicht zu viel verraten.

Natürlich war nicht alles im LEGO Pirates of the Caribbean Test optimal umgesetzt. So gibt es etwa kein Onlinespiel, was überaus schade ist. Mann kann zwar via Split-Screen mit anderen spielen, allerdings nur lokal. Dann kann es sogar vorkommen, dass die Bilder nicht konsequent umgesetzt sind. Ziele, Freunde oder Feinde sind so hin und wieder nicht sichtbar. Um der Zeit gerecht zu werden, hätten die Entwickler in dem Punkt mehr machen müssen.

Weitere Details im LEGO Pirates of the Caribean Test.

Die Kontrollen sind leider sehr eintönig ausgefallen. So muss man die meiste Zeit springen, was schnell lästig werden kann. Zudem sind viele Aufgaben auf das Springen ausgelegt, was ziemlich schnell nerven kann. Auch die typische Kameraperspektive ist nicht auf diese Kontrolle ausgelegt. So kann es oft sein, dass man Entfernungen falsch einschätzt oder einfach das falsche Timing hat. Auf der anderen Seite werden Fehler verziehen und Leben oder die Energie bleiben lange erhalten. Doch das wohl größte Problem ist seine Einfachheit. Als Spieler bekommt man Aufgaben, die wenig kompliziert sind oder muss einfach von A nach B laufen. Dabei gibt es Pfeile oder andere Indikatoren, die irgendwann zu Routine werden und deshalb wenig abverlangen. Allerdings sollte man bedenken, dass das auf gewisse Weise gewollt ist. Es sollen junge Spieler angesprochen werden, von daher sind die Herausforderungen für avisierte Spieler unter Durchschnitt. Dem hätte man entgegen wirken können, wären die Schwierigkeitsgrade anders gewählt. Das ist schon ein Fehler in der Konstruktion. Insgesamt kann man sagen, dass das Spiel im LEGO Pirates of the Caribbean Test sehr einfach war.

Man sollte bei all den vielen Aspekten nicht die Grafik vergessen. Optisch ist das Spiel sehr stark mit seinem typischen Plastikstil. Zudem gibt es einen realistischen Ansatz, was die Umgebungen angeht. Besonders das Wasser und die Effekte der Refelxion sind sehr gut gelungen. Ein anderer Höhepunkt sind die verschiedenen Charaktere, die alle sehr unterschiedlich sind und deshalb Abwechslung in die Geschichte bringen.

Ausblick & LEGO Pirates of the Caribbean Test Fazit.

Nach dem LEGO Pirates of the Caribbean Test kann man sagen, dass das Spiel sicher ein absolutes Muss für alle Fans ist. Die Spielweise ist einfach zu erlernen und macht dennoch süchtig. Als Spieler wird man viele Stunden damit verbringen, Sachen zu sammeln oder von A nach B zu laufen. Das ist in irgendwie auch die Schwäche des Spiels, denn die Herausforderungen bieten wenig Abwechslung. Es gibt oft Bezüge zu den vier Filmteilen, weite Strecken sind allerdings frei interpretiert. Musikalisch ist das Spiel gut gelungen und auch wenn die Charaktere nicht reden, haben sie doch alle einen expressionistischen Ausdruck. Leider ist das Spiel nicht besser als seine Vorgänger und vor allem der Online Modus fehlt. Der hätte auf jeden Fall dabei sein müssen. Trotz dieser Probleme ist das Spiel zu empfehlen, gerade weil der Hersteller das Franchise schön in Szene setzt. Besonders junge Spieler werden viel Spaß haben.

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