Mär 14
Wie macht sich der Baseball-Sport im MLB Test? Ableger von Sportspielen sind im Konsolenbereich fest etabliert. Dabei ist die Auswahl so enorm, dass jeder seine präferierte Sportart virtuell spielen kann. Es ist vor allem Fußball, der Konsolen-Besitzer auf der ganzen Welt fesselt. Baseball war bisher nicht allzu populär, doch die heutigen technischen Möglichkeiten bieten auch dabei realistische Umsetzungen, um das Genre auf den Konsolen nach vorne zu bringen. Ein offizielles erscheint für die PS3, der MLB 11 Test soll zeigen, was die Spieler erwarten können.

Was hat MLB11 für Baseball-Fans zu bieten?


Es war bei bisher allen Erscheinungen so, dass die Entwickler versucht haben, individuelle Stärken der Protagonisten zu berücksichtigen. So auch bei MLB 11, nur dass die persönlichen Eigenschaften viel mehr Gewicht haben. So werden im neuen Teil nicht nur Geschwindigkeit, Schnelligkeit und Kraft in den Armen genauestens eingepegelt, sondern zum ersten Mal auch die Reaktionsgeschwindigkeit. Damit wirken Spielabläufe viel genauer. Die Spieler einer Mannschaft haben unterschiedliche Positionen. Als Anwender hat man somit vielmehr die Möglichkeit, seine Auswahl nach den Leistungen zu treffen. Ganz genau bedeutet es, dass es eine auf den jeweiligen Spieler ausgerichtet Verzögerung gibt, wenn der geworfene Ball geschlagen wird. Es ist also notwendig, die einzelnen Fangpositionen im Hinblick auf die mögliche Ballrichtung zu bewerten. Dabei reicht es nicht unbedingt, nur große Spieler einzusetzen, wenn denen etwa die erforderliche Schnelligkeit fehlt. Steht man auf der Wurfbase, beeinflusst man die Wurfhärte mit dem rechten Analogstick des PS3-Controllers. Umso genauer man auf die gegenüberliegende Base zielt, desto größer ist die Chance das man seinen Gegenüber ins Aus wirft. In dem MLB 11 Test lag generell ein enormer Schwerpunkt auf der analogen Steuerung. Nicht nur beim Werfen sondern auch beim Schlagen. Steht man auf der Abschlagbase, nutzt man den Analogstick um den Spieler einen leichten Schritt nach hinten machen zu lassen. Man wartet das richtige Timing ab, um beim Wurf wieder die Bewegung nach vorne zu machen und den Ball optimal zu treffen.

In der Theorie hört sich das einfach an, die Umsetzung muss man allerdings üben. Verpasst man den richtigen Zeitpunkt, verfliegt die Möglichkeit auf einen Strike und es wird schwerer zu punkten. Rein atmosphärisch fühlt es sich an wie ein Duell zwischen Batter und Pitcher und wurde von den Entwicklern sehr gut eingefangen. Neben dem verbesserten Gameplay hat auch die überarbeitet Optik in dem MLB 11 Test gut gefallen. Nicht nur die Sportler wirken originalgetreu in Bewegung und Dynamik, alle Stadien, Fans und Animationen sind überaus realistisch, wenngleich das Drumherum etwas undetailliert wirkt. Das haben die Entwickler gemacht, um die Leistung aufrecht zu erhalten. Es sieht alles gut aus, geht aber ein wenig zu Lasten der Gesamtatmosphäre. Insgesamt haben die Entwickler versucht, die Soundkulisse eines echten Spiels gut einzufangen. Jubel und Buhrufe sind in der Regel immer an der richtigen Stelle und wenn es im Stadion still ist, kann man einzelne Zwischenrufe des Publikums vernehmen.

In dem Spiel stehen dem Spieler neben einer Saison auch der Road to the Show-Modus zur Verfügung. Dabei kann man einen eigenen Spieler erstellen und muss sich in die Profiliga hocharbeiten. Man muss also in den unteren Ligen Erfahrungspunkte sammeln, um den Weg nach Oben zu meistern. Es ist natürlich nicht so, dass man zu Beginn keine Fähigkeiten besitzt. Sie sind ausreichend, um Spiele erfolgreich bestehen zu können. Allerdings muss man diese eben verbessern. Alles in allem haben die Entwickler das Belohnungssystem und die einzelnen Fähigkeiten verbessert. Aber insgesamt stellt sich der Modus mit seinen Ideen noch immer dar wie vor ein paar Jahren. Es wäre durchaus an der Zeit gewesen, neue Innovationen einfließen zu lassen. Im Franchise-Modus verbringen sie mehrere Spielzeiten mit einem Team. Dabei muss der Anwender alles beachten, was für die Führung eines erfolgreichen Teams wichtig ist. Das hat in dem MLB 11 Test viel Spaß gemacht, wenngleich es nichts wirklich Neues ist. Dennoch reicht es nicht, einfach Punkte zu sammeln. Vielmehr muss man darauf achten, die Positionen optimal zu besetzen, um dauerhaft oben mitzuspielen. Um die Spieler an sein Team zu binden, muss man diesen natürlich konstante Erfolge in Aussicht stellen und das passende Gehalt zahlen. Weiter gibt es noch einen Mehrspieler-Modus, der Abwechslung bietet aber lange nicht so viel Spaß macht wie der Einzelspieler-Modus. Wie die Online-Ligen funktionieren, kann man jetzt noch nicht genau sagen. Die Idee ist natürlich super, um mit anderen Spielern zu interagieren. Aber erst die Zeit wird zeigen, wie die Leute es aufnehmen werden.

Das MLB 11 Test-Fazit


Das Fazit nach dem MLB 11 Test war durchweg positiv. Wenn man sich das komplexe Gameplay einmal angeeignet hat, kann überaus viel Zeit mit dem Spiel verbringen. Der Einsatz der Analogsticks der PS3-Controller macht die Steuerung funktional und einfach bedienbar. Auch wenn es bei Franchise oder Road to the Show keine großartigen Veränderungen gibt, bleibt es das beste Baseball-Spiel auf dem Markt. Wer also auf ein realistisches und durchaus originalgetreues Sportspiel dieses Genres gewartet hat, wird mit MLB 11 sehr gut bedient.

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