Feb 18
Die große Superhelden-Klopperei verbindet eine lange Tradition, mit Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds erscheint der nunmehr dritte Teil der Reihe, in dem der Spieler mit Superhelden auf andere Superhelden einprügeln kann. Der Capcom Klassiker Street Fighter wurde bereits neu aufgelegt, jetzt hauchen die Entwickler einem weiteren Spiel neues Leben ein. Bei der Zusammenstellung der Charaktere haben sich die Hersteller die freie Wahlgelassen. So verbünden sich die Bösewichte beider Universen, dem entgegen stellen sich die guten Helden. Insgesamt stehen dem Spieler 19 Figuren aus dem Marvel- oder Capcom-Univerum zur Verfügung. In dem Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds Test gab es wieder das Tag-Team-System, das man schon aus den Vorgängern kennt. Neben bekannten Kämpfern hält das Spiel auch neue Charaktere bereit. So kann man unter anderem Chris Redfield aus Resident Evil, Sir Arthur aus Ghot´n´Goblin oder Dormamu aus den Doctor Strange Comics wählen.

Features & Co im Marvel vs. Capcom 3 Fate of Two Worlds Test


Wie auch schon in den Vorgängern, konnte man auch im Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds Test eine Fülle von Koop-Angriffen ausführen. Mit den Schultertasten des PS3-Controllers kann man zwischen seinen Charakteren wechseln, von denen man zu Beginn drei in sein Team holen kann. Drückt der Spieler die Tasten nur kurz, kommt einer der Kameraden und unterstützt mit einem seiner Angriffe. Umso öfter man Treffer verteilt, desto schneller füllt sich eine Energieleiste. Ist diese vollständig geladen, hat man als Spieler verschiedene Optionen. Zum einen kann man seine Team-Mitglieder zur Hilfe rufen, um einen mächtigen Angriff auszuführen, zum anderen kann man mit dem jeweiligen Charakter eine Hyberkombo ausführen. Sir Arthur zum Beispiel wechselt seine Gestalt zu einem mächtigen Ritter und wirft mit Laser-Äxten um sich. Das wirkte im Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds Test überaus beeindruckend. Weiter kann man bei vollem Balken den Air Combo Button drücken, wobei die Gegner dabei in die Luft geschleudert und dabei ordentlich verprügelt werden. Bei wiederholtem Betätigen der nach oben Taste des PS3-Controllers kann dieser Angriff mehrmals ausgeführt werden.

Für die eigentlichen Attacken gibt es dreierlei Möglichkeiten. Man kann mit leichten, mittleren oder schweren Attacken angreifen. Natürlich verfügt jeder Charakter über bestimmte Spezialfähigkeiten, die an seine bekannten Fähigkeiten angelehnt sind. So macht sich Spider-Man zum Beispiel seine Spinnenfähigkeiten zu Nutze, Iron Man nutzt die Kräfte seines Anzugs, Captain America verwendet in der Regel seinen undurchdringlichen Schild oder Hulk seine unnatürliche Kraft. Die Ausführung dieser Attacken ist dabei wesentlich leichter als in vielen anderen Spielen. Meist reicht es, den Analogstick in Kombination mit einer Angriffstaste zu benutzen. Neulinge finden so schnell in das Spiel, für Kenner wird die Aneinanderreihung dieser zu einer kleinen Herausforderung.

Optisch konnte der Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds Test für die PS3 überzeugen. Man hat bei den Charakteren als auch bei der Umgebungsgestaltung den Eindruck, als hätten die Hersteller alles direkt aus den Comics übertragen. Das sieht gut aus und macht das Spiel authentisch. Dabei laufen in den verschiedenen Welten der jeweiligen Charaktere schöne Animationen im Hintergrund, führt man mit seinen Helden Spezialfähigkeiten aus, wird der Bildschirm übersäht von Lichteffekten. Doch darauf wird direkt nach dem Einschalten dezent drauf hingewiesen.

Was eventuell als störend empfunden werden kann, ist ein durchgängiger Technosound. Irgendwie passt dieser schon zu dieser Art Spiel, dennoch gibt es mit Sicherheit Spieler, die diesen unter Umständen nervig finden können. Viele Games bestechen heutzutage mit einer Fülle an Modi, das war im Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds Test nicht so. Ist aber auch nicht wirklich schlimm, den ein gutes Beat´em´Up braucht meiner Meinung nach keine aufwendige Story. Mit seinem Team kämpft man sich durch verschiedene Stätten, die durch die einzelnen Welten der Charaktere abgebildet werden. Dabei soll es schwerer werden, umso weiter man kommt. Der Schwierigkeitsgrad war im Test allerdings eher schwankend. So hatte man keinen konstanten Anstieg, sondern vielmehr eine Variation, je nachdem welchen Gegnern man gegenüber stand.

Das Marvel vs. Capcom 3 Fate of Two Worlds Test Fazit


Warum es Stress zwischen dem Capcom- und Marvel-Universum gibt, wissen wir nicht und das wird auch nicht erörtert. Ist aber auch egal, denn wenn dem nicht so wäre, wäre der Welt dieses schöne Spiel verwehrt geblieben. In dem Marvel Vs. Capcom 3: Fate of Two Worlds Test für die PS3 hat besonders das Kampfsystem überzeugt, das trotz seiner Kompaktheit schnell zu erlernen war. Das bringt großen Spielspaß, besonders wenn man unter Freunden gegeneinander antritt. Doch auch die Optik im Comicstil konnte beeindrucken. Unterstrichen wird das Ganze von der Fülle an Charakteren, die dem Spieler zur Auswahl stehen. Das Spiel ist ab dem 18. Februar 2011 für rund 50 Euro für die PS3 und die Xbox 360 erhältlich.

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