Jan 30
Ab dem 28. Januar 2011 steht der zweite Teil der von Anfang an geplanten Trilogie offiziell in den Regalen, unser Mass Effect 2 Test soll euch zeigen, wie sich die Vorsetzung darstellt. Der kanadische Entwickler BioWare setzt die Anfänge konsequent fort, gibt dem Spiel allerdings einen düsteren und bedrohlichen Look. Das soll auf keinen Fall bedeuten, dass von dem Ursprung nichts übrig ist. Um allerdings eine einen würdigen Nachfolger zu entwickeln, bedarf es mehr als nur die Fortführung gewohnter Stärken. Das schaffen die Entwickler, nur das sich Mass Effect 2 wesentlich actionreicher und konsequenter präsentiert als noch sein Vorgänger.

Story, Features etc im Mass Effect 2 Test


Dahinter steckt natürlich eiskalte Berechnung und kein Zufall. Entwickelt man ein Spiel direkt in mehreren Teilen, muss sich die Aufspaltung der kompletten Handlung natürlich logisch darstellen. Der erste Teil hat die Geschichte wunderbar eingeleitet, ein Nachfolger muss da natürlich noch einen draufsetzen, um den Spannungsbogen weiter aufzuziehen.
Bereits die erste Szene lässt großes erwarten. In unserem Mass Effect 2 Test schlüpfen wir in die Rolle des Commander Shepard. Die Hauptfigur kann dabei wahlweise weiblich oder männlich sein. Unser Schiff, die Normandy, wird von unbekannten Kreuzern angegriffen. Der Spieler rennt durch brennende Gänge Richtung Brücke. Bekanntermaßen verlässt der Kapitän immer als letzter das Schiff, dennoch versuchen wir zusammen mit dem Piloten dieses zu verlassen. Das Schlimmste kann allerdings nicht verhindert werden und so zerbricht die Normandy in mehrere Teile. Commander Shepard wird in die Weiten des Alls geschleudert.
In unserem Mass Effect 2 Test konnten wir ausreichend Informationen darüber finden, welche Rassen, Charaktere und politischen wie sozialen Umstände Teil des Spiels sind, dennoch versteht man die gesamten Strukturen nur, wenn man den ersten Teil kennt. Es werden auch keine Personen langwierig eingeführt, da das ebenfalls im Vorgänger getan wurde. Kurz und knapp werden neue, relevante Charaktere in die Geschichte etabliert. Eine davon ist etwa Miranda, dessen erste Erwähnung bereits im ersten Teil stattgefunden hat. Warum sie zu einem Hauptcharakter aufsteigt und in welchem Verhältnis sie zu Commander Shepard steht, wird erst nach und nach ersichtlich. Das sorgt für viel Spannung. Was viele Entwickler versuchen, doch oftmals nicht schaffen, ist die glaubhafte Etablierung verschiedener Figuren. In unserem Mass Effect 2 Test für die PS3 hatten wir in keinem Moment den Eindruck, als sei das Auftauchen und die Hintergrundgeschichte der verschiedenen Charaktere nicht stimmig.

Commander Shepard bekommt den Auftrag, eine kleine Truppe zusammen zustellen, um der bevorstehenden Alien-Invasion die Stirn bieten zu können. Der Spieler sucht sich also die zehn besten Spieler, die er finden kann. Diese Aufträge bekommen im Spiel eigene Abschnitte und bringen viel Abwechslung in das Spiel. Die Rekruten der Truppe haben alle unterschiedliche Fähigkeiten und Wesenszüge, was die finale Mini-Armee überaus umfangreich macht. So mussten wir im Mass Effect 2 Test dem Arzt Mordin helfen, eine Epidemie in der kriminellen Stadt Omega zu untersuchen, um ihn für uns zu gewinnen. Im Wirtschafts- und Handelszentrum Illium suchen wir nach dem Assassinen Thane, in einer anderen Mission bewegt sich der Spieler in einem Hochsicherheitsgefängnis. Die Aufgaben sind dabei meist sehr ähnlich. Commander Shepard bewegt sich von einem Start- zu einem Zielpunkt und muss alle Gegner ausschalten. Ausreichend Abwechslung bieten dabei die verschiedenen Umgebungen. Zwar entdeckt man bei allen eine gleichbleibende architektonische Beschaffenheit, dennoch schaffen es die Entwickler, keine Langeweile aufkommen zu lassen.

Weitere Details im Mass Effect 2 Test


Wie auch schon im Auftakt, haben wir auch im Mass Effect 2 Test viel Zeit mit Dialogen verbracht. Das hört sich erstmal unspektakulär an, stellt sich allerdings schnell aus überaus spannend heraus. Den Ausgang dieser kann der Spieler nämlich selbst beeinflussen. So hat man die Wahl zwischen Diplomatie, Neutralität oder Aggressivität. Verändert werden dadurch nur die unmittelbar folgenden Ereignisse. Die Entscheidungen haben keinerlei Auswirkung auf das Ende des Spiels. Was besonders eindrucksvoll umgesetzt wurde: Es gibt bestimmte Einschübe, in denen der Spieler mit Commander Shepard versuchen kann, Überzeugungsversuche zu leisten, die sowohl in die positive als such negative Richtung gehen können. Das bringt zum einen Dramatik in den Verlauf, zu anderen bekommt als Spieler nicht das Gefühl, lediglich eine rein vorgefertigte Story zu durchlaufen. Unterstrichen wird das Ganze durch eine logische Darstellung, etwa der Kameraperspektive, die im neuen Teil die Dialoge und Interaktionen der Figuren besser und eindrucksvoller in Szene setzt.
Sicher kommen Schießereien auch im Nachfolger nicht zu kurz. Diese Situationen betrachtet der Spieler aus der Schulterperspektive, zur Seite stehen ihm zwei befreundete Soldaten, die man zuvor ausgewählt hat. Auseinandersetzungen sind stark taktisch angehaucht. So gibt es viele Möglichkeiten, Deckung zu finden und aus dieser heraus zu feuern. Ein kleiner Wehrmutstrophen, sobald mehrere Deckungsmöglichkeiten auftauchen, kann man sich auf einen Kampf gefasst machen. In unserem Mass Effect 2 Test für die PS3 konnten wir gleich zwei Neuerungen feststellen. Commander Shepard kann sich selbst heilen, wenn er sich in keinem Gefecht befindet. Weiter besitzen die Gegner Trefferzonen, die jeweils unterschiedlichen Schaden bedeuten.

In Mass Effect 2 ist das Aufrüsten der Fähigkeiten nicht mehr so wichtig wie noch im Vorgänger. Spezialtalente sind vielmehr nur in den höchsten zwei der fünf Schwierigkeitsstufen notwendig. In allen anderen ist die künstliche Intelligenz nicht stark genug, um effektiven Widerstand zu leisten. Diese Medaille hat zwei Seiten. Spieler, die gerne kampflastig auftreten, können eben diese Fähigkeiten aufstocken um schlagkräftig Gegner zu besiegen. Freunde von Rollenspielen werden es allerdings vermissen, unterschiedliche Fähigkeiten miteinander zu kombinieren, um die bestmögliche Taktik zu entdecken.

Bei der Technik sind uns im Mass Effect 2 Test einige Verbesserungen aufgefallen.
Die Ladezeiten sind überaus kurz, Beleuchtungseffekte wirken realistisch und auch die Details der Charaktere stellen sich sehr genau dar, was sich positiv auf das gesamte Spiel auswirkt.

Das Mass Effect 2 Test Fazit


Alles in allem ist Mass Effect 2 ein sehr solides Spiel und ein würdiger Nachfolger des ersten Teils. Die Besitzer einer PS3 erwartet ein spezieller Zusatz. Um die Ereignisse des Vorgängers zu kennen, bekommen sie eine Zusammenfassung in Form eines 15-minütigen Comics. Leider ist dieser nicht mit auf der Blu-ray, sondern muss extra runtergeladen werden. In dem Mass Effect 2 Test könnten wir viele positive Erfahrungen machen, die alle kleinen Schwächen vergessen machen. Zudem bekommen die PS3-Besitzer die englische Sprachausgabe, man muss lediglich die Einstellung an der Konsole ändern. Außerdem besticht die PS3-Variante mit gleich drei sonst kostenpflichtigen Zusatzmissionen Overlord, Kasumi - Gestohlene Erinnerung sowie Versteck des Shadow Broker, die weitere Stunden Spielspaß bescheren. Mass Effect 2 ist ein actionreiches Weltraumspektakel, das Fans von Science-Fiction und Rollenspielen definitiv begeistern wird.
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