Steht ein Red Dead Redemption 2 PS3 Game in den Startlöchern, ist es angedacht und wie könnte RDR 2 aussehen, was sollte es an Innovationen und Neuerungen zu bieten haben? Diese und weitere Aspekte möchten wir gerne in unserem auf den Namen Red Dead Revolution getauften Feature klären. Zunächst die vermutlich entscheidendste Frage: Wann endlich reiten die Cowboys in RDR 2 wieder? Sicherlich eine berechtigte Frage, schließlich produzierten die Entwickler von Rockstar Games in San Diego mit Red Dead Redemption einen Spielehit, der rund um den Globus mit Lobeshymnen überhäuft wurde. Weltweit bekannt wurde die Spieleschmiede vor allem mit ihrer Serie Grand Theft Auto, die stark der Schallmauer von einhundert Millionen verkauften Exemplaren entgegensteuert. Mit Max Payne wurde 2001ein weiterer Held geboren, der reichlich Geld in die Verkaufskasse spülte. Für März 2012 wird der dritte Teil erwartet.
RDR 2: Komm hol das Lasso raus!
Und dann wäre da eben noch der Wild-West-Epos, der mit Red Dead Revolver 2004 sein Debüt gab. Die anschließende Fortsetzung Red Dead Redemption feierte 2010 einen regelrechten Triumphzug an der Playstation 3 und Microsofts Xbox 360. Zu erwarten ist, dass zunächst Max Paynes dritte Mission abgeschlossen wird, sodass es bis zum Release von RDR2 noch etwas länger dauern dürfte. Grund genug dennoch, schon einmal eine Wunschliste an Rockstar San Diego zu schicken, ehe die Entwickler das Lasso rausholen und Red Dead Redemption 2 präsentieren. Wer schließlich träumt nicht davon, mal wieder Cowboy und Indianer zu spielen?
Wir spielen Cowboy und Indianer!
Die Rothäute liefern uns dann auch das erste Stichwort, was bei RDR2 noch besser gelöst sein könnte. Denn zwar spielt Red Dead Redemption im Wilden Westen, direkt an der mexikanischen Grenze, um es genau zu nehmen. Indianer allerdings begegnen unserem Helden John Marston nur selten. Mit Winnetous Erben oder gar ganzen Stämmen von Apachen, Cherokees oder Sioux würde Red Dead Redemption 2 sich über eine große Extraportion Spieltiefe freuen. Der Clou wäre, wenn der Gamer gar die Möglichkeit hätte, die Seiten zu wechseln und in die (Rot-)Haut eines Indianers zu schlüpfen. So hätten die Entwickler gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen, ehe das Game am Ende noch am Marterpfahl landet.
Keine einsamen Wölfe!
Okay, okay: Im Wilden Westen ist es ja üblich, gerne alles auf eigene Faust zu versuchen. Aber die älteren Semester, die noch die Kultserie „Western von gestern“ im ZDF verschlungen haben, wissen ebenso gut, dass nicht selten ganze Ganovenbanden ihr Unwesen trieben. Wie bei den Indianern gilt: Warum nicht auch mal den bösen Buben spielen, die passenden Mitstreiter für seine Missionen suchen und dem Sheriff das Alltagsleben alles andere als angenehm gestalten? Nebenbei würde sich eine solche Idee auch vorzüglich als Multiplayer-Modus eignen. Ich sehe sie schon vor meinem imaginären Auge, die reichlich beladene Postkutsche, die uns neues Bares liefert, um Marshalls zu schmieren, dem ersten Stock im Saloon einen Besuch abzustatten oder beim Waffenhändler um die Ecke für Nachschub zu sorgen.
Die Wüste lebt: Dank Zorro, Winnetou und Co.
Die Prärie ist weit und einsam. Doch muss das zwangsläufig auch bedeuten, dass wir es in RDR2 lediglich mit kleinen, verschlafenen Nestern zu tun bekommen, in denen nur ein paar Kojoten begraben liegen? Einem Open-World-Game, wie es auch Red Dead Redemption 2 sein möchte, täte etwas mehr Leben in den Städten gut. Lasst es euch gesagt sein: Wir sind echte Cowboys. Wir brauchen mehr Pokerrunden (gerne auch im Online-Modus) oder Schlägereien in den Salons, besser als jeder Film mit Bud Spencer und Terence Hill. Wir brauchen Bardamen, Gefängnisse, um Weggefährten zu befreien, wir wollen Banken überfallen und Postwagen ausrauben. Im Wilden Westen wird schließlich scharf geschossen. Klischees wollen lebhaft bedient werden. Das i-Tüpfelchen auf dem Kaktus wären natürlich Begegnungen mit den Helden unserer Jugend. Wenn Zorro wieder reitet, Winnetou uns die Friedenspfeife anbietet oder Old Shatterhand auf einmal den Bad Guy mimt und sich unserer Gang anschließt, was wäre das für ein Spielspaß.
Red Dead Revolution: Der große Bluff um den offiziellen Titel für RDR2.
Zum Abschluss noch ein Wort zum offiziellen Titel, den Red Dead Redemption 2 tragen könnte. Mehr und mehr geistert nämlich das Gerücht durch den Wilden Westen, dass Red Dead Revolution ein würdiger Nachfolger für RDR2 sein sollte. Unter diesem Codenamen wurde bereits RDR entwickelt, ganz so abwegig ist diese Spekulation, der die Webseite mcvuk.com neue Munition geliefert hat, nicht. Eine offizielle Ankündigung für Red Dead Redemption 2 fehlt seitens Rockstar noch immer, aber das ist wohl wie bei einer guten Pokerrunde im Saloon: Nur das Blatt nicht überreizen und immer gut bluffen. Die Anekdote, die hinter dem MVC-Gerücht steht, liefert schon jetzt besten Westernfilm-Stoff: Angeblich sei das Feuerwasser in einer geselligen Runde mit den Rockstar-Entwicklern reichlich geflossen, der Name Red Dead Revolution bei reger Unterhaltung dann eher nebensächlich, aber eben doch gefallen. Anschließend spielte der Rockstar-Mitarbeiter aber den Hadschi Halef Omar und wollte von nichts mehr wissen. Das hätte ihm wahrscheinlich auch den Skalp gekostet. Und weil er so schön ist, anbei noch mal der Red Dead Redemption Launch-Trailer, sozusagen als Platzhalter bis zum ersten Video des Nachfolgers.














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