Jan 15

Vancouver 2010 PS3 Release ist heute am 15. Januar, ob sich der Kauf des Winterspiels lohnt, zeigt der Vancouver 2010 Test. Wir berichteten über nahezu jeden Trailer, den es zu diesem Sportspiel gibt und mal ehrlich, diese lassen einen wirklich frohlocken. Es macht einen jede Menge Spaß zuzusehen wie man in Ego-Perspektive die Schanze runterbrettert oder beim Riesenslalom waghalsig talabwärts fährt. Gar nicht auszudenken, wie spaßig das Ganze ist, wenn man nicht nur zuschaut, sondern selbst steuert - mag man denken, denn die Realität ist milde gesagt ernüchternd. Warum Vancouver 2010 weniger zu begeistern weiß, liest Ihr im Folgenden:


Vancouver 2010 - hörte sich doch ganz gut an

Den Kick der First-Person-Perspektive erleben, im Goldrausch bei insgesamt 14 erstklassigen Disziplinen, das Können in zahlreichen Challenges verfeinern, Weltrekorde aufstellen und verteidigen, Online oder via Splitscreen um die Wette wintersporteln ... die Liste der Vancouver 2010 Versprechungen lässt durchaus Vorfreude aufkommen. Wie gesagt, die Trailer tragen ebenfalls ihren Teil dazu bei. Schade nur, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden.


Vancouver 2010 Test: die Kritik

Wo soll man anfangen? Eigentlich egal: Also, Vancouver 2010 bietet keinen Karrieremodus. Eine Pflichtkür für ein Sportspiel, zumal für eines, das die Rechte an den diesjährigen Winterspielen hat. Warum gibt es diesen nicht? Diese Frage wird Sega wohl kaum beantworten können. Wenn man schon die Rechte am Namen Vancouver 2010 hat, warum dann nicht auch gleich echte Sportler-Namen und Charaktermodelle? Ok, Hauptsache das Game an sich macht Spaß. Leider hakt es auch da. Kernpunkt der Kritik ist die absolut nicht zufriedenstellende Steuerung von Vancouver 2010. Stimmt diese bei einem Sportspiel nicht, bringt auch die tollste Grafik nichts. Genau dies ist wohl auch der Grund, dass man Vancouver 2010 im Vorfeld mit Spannung erwartete. Die Trailer lassen tatsächlich ein tolles Geschwindigkeitsgefühl aufkommen und dies ist ja auch da, vor allem beispielsweise beim Skisprung und der Abfahrt. Doch was bringt es einem einen Hang hinunter zu rasen ohne das Ganze anständig kontrollieren zu können. Gleiches gilt für Disziplinen wie etwa dem Freestyle-Springen. Lediglich das Symbol im richtigen Bereich zu halten, mag als kleines Minigame bei Marioparty ganz witzig sein, aber ist für eine virtuelle Wintersport-Disziplin ein Witz. Weiter geht's mit den Computergegnern. Die KI dieser ist nicht gerade berauschend, die Gegner einfallslos und von der Intelligenz her nicht zeitgemäß. Die Liste der Kritikpunkte ließ sich noch eine Weile fortsetzen, doch im Grund dürfte jetzt schon klar sein: Für Vancouver 2010 kann man keine Empfehlung aussprechen. Naja, einen können wir noch hinzufügen. Auch in Vancouver 2010 kann man stürzen. Passiert dies, startet man das Game am besten neu, denn alles andere ist Zeitverschwendung.


Vancouver 2010 Test-Fazit

Bedarf es hier noch weiterer Worte? Scheint fast so als wäre dieses Spiel eines jener, bei dem man sich auf die Namensrechte verlassen hat. Schade, denn die Zahl derer, die sich auf ein cooles Winterspiel für die PS3 gefreut haben, dürfte doch recht hoch gewesen sein. Die Kritikpunkte überwiegen aber bei weitem die positiven. Vancouver 2010 ist grafisch ansehnlich, mit Blick auf das Gameplay aber nicht gelungen und bietet zudem zu wenig Abwechslung. Von einem packenden Wintersportspiel kann hier nicht die Rede sein. Mag sein, dass man sich mit mehreren zusammen in die eine oder andere Disziplin reinsteigern kann und diese dann auch mehr Spaß macht. Für eine Empfehlung reicht das aber auch nicht aus. Daher unser Tipp: Lieber RTL Winter Sports 2010 spielen.

Hier geht's zum RTL Winter Sports 2010 PS3 Test

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