Nov 28
Activison und Microsoft starten Wohltätigkeits-Aktion. Bis zu 250.000 britische Pfund will man der Wohltätigkeitsorganisation War Child spenden. Eine im Grunde noble Geste, nur darf man sich doch sehr über die Bedingung besagter Spende wundern. Wie auf GamePro zu lesen ist, wurde die 250000 Pfund Spende daran gekoppelt, dass sich soviel Gamer wie möglich am 5. und 6. Dezember 2009 zu einem Multiplayer-Match auf der Xbox 360 zusammenfinden. Im Falle dessen, dass die 1/2 Million Grenze überschritten wird, spendet Activision GamePro zufolge die 1/4 Million Pfund.

Dass man das Ganze als Marketing-Aktion benutzt, ist die eine Sache (das Geld dürfte die Organisation dennoch gut gebrauchen können). Warum aber gerade ein Kriegsspiel wie Call of Duty Modern Warfare 2 dafür herangezogen werden muss, ist doch äußerst diskutabel. Ob es nun kriegsverherrlichend ist oder nicht, sei einmal dahingestellt, aber um ein Spiel, was Krieg kritisch beleuchtet dürfte es sich wohl kaum handeln. Der bekannte "Bock zum Gärtner machen" ist das, was mir spontan zu dieser Aktion einfällt. Wäre vielleicht einfach angebrachter gewesen, ein anderes Game für die Aktion zu nehmen. Virtuell Krieg spielen, um Kriegsopfern zu helfen, ist doch etwas merkwürdig.
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