EyePet Test – das PS3 Tamagotichi EyePet (mit Kamera)

Das PS3 Spiel EyePet ist ein Spiel der Marke harmlos, süß, niedlich, putzig und es ist definitiv für Kinder geeignet. Wer die PS3 pauschal als Konsole mit Gewalt-Spielen abstempelt, hat EyePet noch nicht gesehen. Doch wer oder was ist denn nun ein EyePet. Die wortgenaue Übersetzung bringt einen nicht wirklich weiter oder weiß jemand etwas mit dem Begriff Augen-Haustier anzufangen? Das Stichwort Tamagotchi hilt da schon mehr weiter. Wir erinne uns, Tamagotichis waren die kleinen digitalen auf einem fünf Mark Stück großen Plastikgebilde mit Digitalanzeige „lebenden“ Haustiere, um die sich Mitte der Neunziger nahezu jedes Schulkind beschäftigte. Mittlerweile sind Tamagotchis in den Schubfäche, der nun Mitte Zwanzigjährigen verschwunden. Die Zeit des EyePet scheint gekommen.

EyePet PS3 Spiel – das Lob

Lob sollte auf jeden Fall den Ideengebe ausgesprochen werden. Via Kamera überträgt die EyePet Software das heimische Wohn- oder Kinderzimmer auf den Feseher. Dort befindet sich auch das EyePet (siehe Bilder). Ist die Kamera installiert, sollte das EyePet auf Bewegungen des Spielers reagieren. Der Haustier-Charakter des virtuellen Dingens wird deutlich, wenn man das erste Mal sein EyePet gekrault hat, es an einem hochgesprungen ist und so weiter. Ebenfalls schön ist, dass man via Magi Card die verschiedensten Gegenstände auf dem Feseher darstellen und mit diesen interagieren kann. Das fängt bei Pflegeartikeln für das EyePet an und hört bei Sport- und Spiel-Gerätschaften auf. Wollen die Kinder zeichnen, hegen gar den Wunsch in die Fußstapfen Picassos zu treten, hält EyePet ebenfalls das passende Feature parat. Man zeigt der PS3 Kamera einfach eine Zeichnung, selber angefertigt oder auch nicht und anschließend sieht man wie das EyePet das Ganze nachzeichnet. Kurzum: Das EyePet mutiert zum virtuellen Freund, der mit einem zeichnet, bastelt, singt – einfach nahezu alles macht, worauf man gerade Lust hat.

EyePet PS3 Spiel – die Kritik

So spaßig das EyePet auch sein mag, sind die erforderlichen Lichtverhältnisse nicht gegeben, wird das Thema EyePet zu einem nervigen Unterfangen. Gedimmtes Licht reicht definitiv nicht aus, um die Features von EyePet PS3 auszuschöpfen. Schafft man sich also EyePet an, sollte man sich darüber im Klaren sein, dass Abends Festbeleuchtung angesagt ist. Tagsüber reicht Tageslicht. Steht die PS3 im Kinderzimmer mag einen dies ohnehin nicht weiter stören, doch im Wohnzimmer vielleicht schon eher.

EyePet Test Fazit

EyePet ist im Grunde genommen gar kein Spiel, jedenfalls kein klassisches PS3 Spiel. Der Begriff Spielzeug passt mit Blick auf das virtuelle Haustier schon eher. Mit dem EyePet kann man spielen. Man muss keine bestimmten Aufgaben erledigen oder Level erreichen und trotzdem macht das Ganze Spaß. Egal, ob man das EyePet nur hegt und pflegt oder kleinere Spielchen zockt. Zugegeben, Game, die soeben Mode Warfare 2 im Veteran-Modus durchgespielt haben, braucht man kaum mit dem EyePet kommen. Doch das dürfte jedem klar sein. Auch wenn das EyePet den meisten volljährigen Zocke ein Lächeln aufs Gesicht zaube dürfte – es sollte primär die Zielgruppe bis 14 Jahren ansprechen. Ob Männlein oder Weiblein dürfte hierbei gerade bei jüngeren Kinde keine Rolle spielen. Das Spiel ist definitiv eine Empfehlung Wert. Zudem darf man gespannt sein, was uns gerade mit Blick auf den Motion Controller in dieser Richtung noch erwarten wird. Das EyePet ist jedenfalls nur der Anfang – soviel ist sicher. Wahlweise kann man das EyePet als Stand-Alone Spiel oder im Paket mit der PS3 Kamera kaufen (siehe EyePet PS3 inkl. Kamera).